Der Selfmade-PC

Es kann nicht schaden, wenn der Computernutzer auch etwas Ahnung von der von ihm verwendeten Hardware hat. Der beste Weg dazu ist, wenn man selbst mal am PC "schraubt". Die Möglichkeit dazu gab uns Herr Krüger, Geschäftsführer der Neustrelitzer Computerfirma am Venusberg.

Herr Krüger bildet aus. So wurden kleine Arbeitsgruppen von Azubis und unseren Mitgliedern gebildet. An verschiedenen Arbeitsplätzen konnten die Arbeitstätigkeiten verrichtet werden, die für den Zusammenbau eines PC notwendig sind. Und das war von Herrn Krüger und seinen Mitarbeitern hervorragend vorbereitet worden.

Das obige Bild zeigt die Bestückung der Hauptplatine (Motherboard) und ihre Überprüfung vor Einbau in den PC. Links werden weitere Bauteile wie Festplatte und Laufwerke eingesetzt.

Bereits vor und im Laufe dieses Lehrganges entschlossen sich Mitglieder unseres Vereins, sich ihren Wunsch-PC selbst zusammenzustellen und mit Hilfe des Computerhauses auch zusammenzubauen. Ein Mitglied unseres Vereins hat damit bereits begonnen. Hier sehen wir das Rohgehäuse. Die Seitenteile lassen sich leicht abnehmen. Damit ist eine gute Zugänglichkeit gewährleistet. Das Rohgehäuse wird mit eingebautem Netzteil (hier 350 W) geliefert.

Hier sehen wir das für den Einbau bestückte und vorbereitete Motherboard. Von vorn nach hinten ist zunächst die Grafikkarte zu erkennen. Da der spätere Nutzer keinen Wert auf schnelle Spiele legt, genügt hier eine Grafikkarte "mittlerer Güte". Dahinter ist der Lüfter des darunterliegenden Prozessors zu erkennen. Gewählt wurde ein AMD-Prozessor Athlon 2600. Diese Prozessoren haben ein günstiges Preis-Leistungsverhältnis. Ein RAM-Chip mit 512 MB wurde als Arbeitsspeicher gewählt. Das Gerät im Hintergrund ist ein Netzteil zur Stromversorgung für die Überprüfung des bestückten Motherboards.

Es funktioniert! Das Kernstück des späteren PC tut seinen ersten "Schnaufer". Der ganze "Kram" wird mit nach Hause genommen und dann eingebaut.

So sieht er nun aus, nachdem alle Komponenten in das Gehäuse eingebaut wurden. Zur "Verdrahtung" wird wieder die Hilfe der Azubis in Anspruch genommen - der PC wird zum Venusberg transportiert.

Die "Verdrahtung" ist beendet, der PC arbeitet. Nach einigen Einstellungen, besonders im BIOS, ist die Funktion einwandfrei. Um ehrlich zu sein, das hätte ich ohne die Azubis nicht so sicher und schnell hinbekommen. Ihnen gilt ein Dankeschön. Doch nun steht ein PC da, den man sich selbst konfiguriert und nach seinen Anforderungen gestaltet hat. Sollte man mal eine Erweiterung vorsehen, ein defektes Bauteil auswechseln, geht man selbst mit einem sichereren Gefühl heran. Das sind die wesentlichen Vorteile eines selbst und mit Hilfe erfahrener "Spezialisten" zusammengebauten PC. Zur Nachahmung empfohlen!


Zurück!