Die Neustrelitzer PC-Senioren auf Reisen

Ein Bericht unseres Mitgliedes Dr. Wolfgang Sommer

Und wieder waren die Neustrelitzer PC-Senioren mit Becker-Strelitz- Reisen unterwegs. Das Ziel der Begierde war die Landeshauptstadt und das Landesfunkhaus des NDR. Das miserable Wetter - Regen, Regen, Regen - tat der Stimmung keinen Abbruch.

Erstes Ziel war das Schweriner Schloss. Die permanenten Restaurierungsarbeiten lassen den heutigen Sitz des Landtages in einem märchenhaften Anblick erstrahlen. Die Arbeiten haben in den letzten Jahrzehnten mächtig viel Geld gekostet, insbesondere der Baugrund wurde durch 8000 neue Betonpfähle gesichert und es wird noch weitere viele Jahre dauern, bis die Arbeiten beendet sein werden.Das Schlossmuseum gibt einen Einblick in die 1000-jährige Geschichte Mecklenburgs und seiner herzöglichen Majestäten.

Die anschliessende Stadtrundfahrt gab den Senioren wertvolle Informationen über die wechselvolle 750-jährige Stadtgeschichte.

Die vielen Seen in der und um die Stadt geben ihr ein venezianisches Gepräge.

Um die Ursprünglichkeit der alten Residenzstadt wieder zum prägenden Stadtbild zu machen, ist leider noch viel zu tun. Der Grosse Dreesch hat durch den Rückbau der meisten Hochhäuser sein Angesicht wahrlich kräftig verändert. Der Verlust von fast 20 % der Stadtbewohner macht die bauliche Gestaltung und Entwicklung nicht leichter, auch wegen der geringer werdenden Stadteinnahmen.

Mittagessen war auf dem Marktplatz unterm Regendach und Regenschirm mit Erbseneintopf und Würstchen angesagt.So ganz nebenbei konnte der gewaltige Backsteindom Schwerin besichtigt werden. Auch hier bestimmen die Restauratoren das Bild.

Das eigentliche Ziel unserer Reise war das Landesfunkhaus des NDR, dessen gläserne Architektur eine permanente Offenheit repräsentiert. Da wir zu jeder Tages- und Nachtzeit die Medien Funk und Fernsehen des Nordens als Informations-und Unterhaltungsquelle nutzen, war es schon interessant, der 300-köpfigen Manschaft von N 3 bei ihrer Arbeit über die Schultern zu schauen. Bürgertransparenz ist Trumpf. Die 90 Mio DM und davon allein 30 Mio DM für die Ausrüstung, für den digitalen Hör-und Fernsehfunk, sind nicht umsonst ausgegeben worden.

Die interessanten Diskussionen mit den Programmmachern waren so spannend, dass wir nur mit viel zureden uns von diesem spannenden Ort verabschieden konnten.Eine Kaffeerunde auf dem Schweriner Fernsehturm rundete den angenehmen Tag ab.

Wann machen wir die nächste Tour?

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